Kooperative Ganztagsbildung

Die Christian-Schad- Grundschule und das Haus für Kinder St. Jakobus wurden als eine von 12 Einrichtungen in Bayern ausgewählt, am Modellprojekt „Kooperative Ganztagsbildung“ teilzunehmen. Kooperative Ganztagsbildung bedeutet im Unterschied zur Schule die Integration des Hortes als Ausdruck eines gemeinsamen Bildungsauftrags. 

Die Stadt Aschaffenburg und das Land Bayern unterstützen das Projekt mit einer ausreichenden Finanzierung, um die pädagogische Qualität zu verbessern. Entstanden ist dieses Projekt auf Grund der Frage der Durchführbarkeit der Betreuungsgarantie für Grundschulkinder, die der Freistaat Bayern bis 2025 ins Auge fasst. Für die Betreuungs- und Bildungsabsichten wird so ein finanzierbares und praktikables Modell entwickelt.

Dem liegen die „bayerischen Bildungsleitlinien für Bildung und Erziehung von Kindern bis zum Ende der Grundschulzeit“ (BayBL) zu Grunde. Die logische Schlussfolgerung ist die Zusammenarbeit zwischen einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe und einer Grundschule. Deshalb nehmen die Christian-Schad-Schule und der Hort des Hauses für Kinder St. Jakobus am Modellprojekt ab September 2019 teil. 

Ein flexibles Angebot für die unterschiedlichen Anforderungen der Familien

Damit kommen wir dem Bedürfnis der Eltern entgegen, die ein höheres Maß an Flexibilität für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigen. Wir bieten deshalb vier verschiedene Modelle für die Grundschulzeit an:

Regelschule ohne zusätzliche Nachmittagsbetreuung.Regelschule mit Betreuung im Hort. Die Betreuung umfasst die Nachmittage (flexible Buchung möglich) und die Ferien.Gebundene Ganztagsschule: Der Klassenverband verbringt den Schultag von 8 bis 15.30 Uhr gemeinsam mit Lehrkräften.Zum Gebundenen Ganztag kann für die Zeit nach 15.30 Uhr und die Ferienzeiten Betreuung im Hort hinzugebucht werden.Das Schulhaus wird vielfältiger Lebensraum des gemeinsamen Lernen und Wachsens.

So wird das gesamte Schulhaus für die Kinder zum Lebensraum, in dem sie einen pädagogisch strukturierten Alltag vorfinden. Hier können sie miteinander lernen und wachsen. Damit wird die Absicht der Bayrischen Bildungsleitlinien eingeholt: 

„Oberstes Bildung- und Erziehungsziel ist der eigenverantwortliche, beziehungs- und gemeinschaftsfähige, wertorientierte, weltoffene und schöpferische Mensch. Er ist fähig und bereit, in Familie, Staat und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen und offen für religiöse und weltanschauliche Fragen.“ (BayBL. S.7)

Hort und Schule realisieren gemeinsam ihre Ziele

Die kooperative Ganztagsbildung erlaubt eine noch engere Vernetzung und Kooperation zwischen Schule und Hort. Dieses Modell vereint die Ziele der beiden Einrichtungen: „Leben Lernen Wohlfühlen“ und „Kleine Originale packen das Leben“ an. 

Wir garantieren den Nilkheimer Familien ein umfassendes, flexibles und verlässliches Bildungs- und Betreuungspaket. Damit positionieren sich die Christian-Schad-Schule und der Hort St. Jakobus einzigartig in der Aschaffenburger Bildungslandschaft.


Konkrete Umsetzung

Angebote an die Erst- und Zweitklasseltern für die flexible Auswahl für ein Schuljahr.Das ganze Schulhaus steht für Bildung und Betreuung zur Verfügung. Auf Grund der unterschiedlichen Finanzierung waren zuvor die Räumlichkeiten für Hort und Schule strikt getrennt.In Zukunft arbeiten pädagogische Fach- und Lehrkräfte in Bildungstandems, um den Bedürfnissen der Kinder umfassender gerecht zu werden. Ziel ist die sukzessive Erweiterung auf alle vier Jahrgangsstufen der Grundschule.